St. Ottilien

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| Name des Klosters: | Erzabtei Sankt Ottilien |
| Patronat: | Heiligstes Herz Jesu |
| Postadresse: | Erzabtei St. Ottilien D-86941 St. Ottilien Deutschland |
| Tel. | +49 8193 / 71 0 |
| Fax: | +49 8193 / 71 332 |
| E-Mail: | mail@ottilien.de |
| Webseite: | www.ottilien.de |
| Name des Oberen: |
Erzabt Jeremias Schröder OSB, seit 2000 |
| Personalstand: | 123 Mönche (April 2011) |
Geschichte
In der ehemaligen Abtei Reichenbach in der Oberpfalz eröffnete P. Andreas Amrhein aus Beuron im Jahre 1884 das erste Missionshaus Deutschlands. Drei Jahre später machte das schwierige Verhältnis zum örtlichen Bischof von Regensburg eine Verlegung erforderlich.
Als neuer Standort wurde Schloss Emming ungefähr 30 km westlich von München gewählt. Die dem Schloss angegliederte Ottilienkapelle gab dem Klosterdorf, das in den folgenden Jahrzehnten entstand, seinen Namen. Die Erhebung des jungen Klosters zum Benediktinerpriorat erfolgte im Jahre 1896, sechs Jahre später wurde St. Ottilien Abtei und 1914 mit dem Titel einer Erzabtei versehen.
St. Ottilien entwickelte sich zum Mutterhaus der gleichnamigen Benediktinerkongregation, die ihre Hauptaufgabe in der missionarischen Tätigkeit sieht. Von St. Ottilien aus wurden klösterliche Niederlassungen auf vier Kontinenten, vor allem jedoch in Ländern der sogenannten Dritten Welt gegründet. Diese klösterlichen Gemeinschaften sind untereinander eng verbunden und betreiben neben ihrem seelsorglichen Dienst vielfach auch Entwicklungsprojekte. Ein beträchtlicher Teil der Ottilianer Mönche ist darum im Ausland tätig, wo sie die jeweiligen Ortskirchen vorwiegend bei Sonderaufgaben unterstützen.
Auf dem weiträumigen Gelände der Erzabtei gehen die Mönche neben ihren Gebetspflichten verschiedenen Tätigkeiten nach. So unterrichten einige am Rhabanus-Maurus-Gymnasium (ca. 750 Schüler), das sich aus einem ehemaligen Missionsseminar heraus entwickelt hat. Hinzu kommen ein Exerzitienhaus (120 Betten), der EOS-Verlag samt Druckerei, eine umfangreiche Ökonomie, eine Gärtnerei, ein Gasthof, Hofladen und Klosterladen sowie viele handwerkliche Betriebe mit Ausbildungsmöglichkeit. Ein eigener kleiner Bahnhof sorgt für die Anbindung an die große Welt.
Abhängigen Häuser
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