St Georgenberg-Fiecht

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| Name des Klosters: | Abtei St. Georgenberg-Fiecht |
| Patronat: | Sankt Joseph |
| Postadresse: |
Abtei St. Georgenberg-Fiecht Österreich |
| Tel. | +43 5242 63276 |
| Fax: | +43 5242 632767 |
| E-Mail: | info@st-georgenberg.at |
| Webseite: | www.st-georgenberg.at |
| Oberer: | Abt Anselm Zeller OSB |
| Personalstand: | 13 Mönche (April 2011) |
Um das Jahr 900 zog sich ein bayerischer Edelmann aus dem Geschlecht der Rapotonen, Rathold von Aibling, in die Bergeinsamkeit des wilden Stallentals in Tirol als Einsiedler zurück. Bald sammelten sich um ihn Gefährten und bildeten nach und nach eine klösterliche Gemeinschaft, die mit päpstlicher Bestätigung vom 30. April 1138 von Bischof Reginbert von Brixen, der selbst Benediktiner von Admont gewesen war, zur Benediktinerabtei erhoben wurde.
Von Anfang an wurde die Abteikirche zum hl. Georg und Jakob, dem Pilgerpatron, von vielen Wallfahrern besucht, später sind bis zum heutigen Tag unzählige Wallfahrer zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter den dicht bewaldeten Berg hinaufgestiegen. Nach dem vierten Brand in St. Georgenberg wurde das Kloster 1706 im Weiler Fiecht gegenüber S chwaz neu gebaut, während St. Georgenberg nach wie vor als Wallfahrtsstätte dient. Leider wurde das rasch aufblühende Kloster 1807 von der bayerischen Regierung aufgehoben und konnte erst 1816 wieder errichtet werden. Noch ein zweites Mal musste der Konvent von Fiecht die Abtei verlassen, als das Stift 1941 von den nationalsozialistischen Machthabern unterdrückt wurde. Erst nach Abzug der französischen Besatzungsmacht aus dem Kloster Fiecht und nach Renovierung von Kirche und Kloster konnte der Konvent 1955 wieder in Fiecht einziehen.
Seit dem 13. Januar 1967 gehört die Abtei zur Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien. Seitdem wurde in St. Georgenberg die ehemalige Wallfahrtskirche unter der Linde, das im alten Kloster befindliche Gasthaus, das Pilgerhaus und die mittelalterliche Holzbrücke renoviert. Im Pilgerhaus wurde ein Besinnungszentrum errichtet. In Fiecht konnte ein Missions- und Klostermuseum eingerichtet werden. Große Bedeutung besitzen nach wie vor das reichhaltige Archiv und die Bibliothek.
Das Stift im Inntal führt heute auch eine religiöse Bildungsstätte mit Räumlichkeiten und eigenem Jahreskursprogramm. Besinnungszeiten für Einzelne oder Gruppen, Exerzitien, Fortbildung von PfarrgemeinderätInnen, Frauentage u.a. gehören zum interessanten Seminarangebot. Am Georgenberg finden Meditationswochen mit Bergwandern, Bibelfreizeit, Exerzitien und Besinnungstage, aber auch Einzelgäste sind seit kurzem Willkommen.
Ein großes Anliegen für die Gemeinschaft ist die Arbeit mit Jugendlichen, sei es in Begegnung mit Firmlingen während der Firmvorbereitung oder auch bei Besuchen von Schulen und im Rahmen von Jugendprojekten, die das Stift immer wieder anbietet.












