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Ndanda

Name des Klosters: Abtei Ndanda

Patronat:

Maria Hilfe der Christen

Postadresse:

Benedictine Abbey
Ndanda P.O., Mtwara

Tanzania

Tel. +255 23 2510 532
Fax: +255 23 2510 533
E-Mail: abbey@ndanda.org
Webseite: www.ndanda.org
Oberer: Abt Dionys Lindenmeier OSB
Personalstand:

71 Mönche (April 2011)

Die Geschichte der Abtei Ndanda ist eng verknüpft mit der Entwicklung des Apostolischen Vikariats Süd-Sansibar, das den Missionsbenediktinern im Jahre 1887 anvertraut wurde.

Nach dem verheerenden Aufstand von 1905 entstand im folgenden Jahr die Neugründung Ndanda als zentrale Missionsstation im Küstenbereich. Trotz schwerer Rückschläge im Ersten Weltkrieg und der folgenden Ausweisung der deutschen Missionare entwickelte sich Ndanda stetig weiter und wurde 1932 zur Abbatia Nullius erhoben. Erster Abtbischof wurde P. Joachim Ammann OSB.

Aufgrund des reichen Nachstroms an Missionaren konnten mehr als 25 neue Missionsstationen eröffnet und die Kirche im Lande fest verwurzelt werden. Abtbischof Viktor Hälg OSB, der 1949 die Leitung von Kloster und Mission übernommen hatte, konnte im Dezember 1972 die Leitung seines Gebiets in die Hände des afrikanischen Bischofs Maurus Libaba übergeben.

Ndanda verzichtete auf den Titel einer Abbatia Nullius und etablierte sich als exempte Abtei innerhalb der neuen Diözese Mtwara. Obwohl die Abtei Ndanda immer noch 15 Missionspfarreien versorgt, erhielt das Leben im Kloster durch die Übergabe der Bistumsverwaltung neues Gewicht. Die Abtei hat sich zu einem eindeutig monastischen Zentrum entwickelt. 1986 wurde ein Noviziat für afrikanische Berufungen eröffnet, so dass nunmehr auch tansanische Mönche mit zeitlichen oder ewigen Gelübden mit den europäischen Missionaren leben.

Die verschiedenen Klosterwerkstätten wurden zu Lehrwerkstätten ausgebaut, in denen heute ungefähr 120 Lehrlinge ihre Ausbildung erhalten. Die letzthin gründlich überholte Druckerei versorgt einen beträchtlichen Teil des Landes mit liturgischer und katechetischer Literatur. Das Bildungshaus „Zakeo“ hat eine wichtige Aufgabe bei der Schulung und Weiterbildung kirchlicher Führungskräfte, die in den umliegenden Diözesen wirken.

In Zusammenarbeit mit den Missionsbenediktinerinnen von Tutzing hilft das Kloster afrikanischen Patienten aus der Umgebung vermittels eines Krankenhauses (300 Betten), einer Pflegeschule (100 Studenten) und eines Aussätzigenheims in Mwena (mehr als 500 Patienten).

Liste der abhängigen Häuser

Haus St. Benedikt, Sakarani